Ich bring Sally up – mit zwei Jahren Verspätung…

Als ich das Thema „Bring Sally Up Challenge“ für mich entdeckt hatte, irgendwann im Jahr 2016, war das schon längst ein alter Hut. Nun sind alte Hüte deswegen nicht zwangsläufig schlecht und so habe ich die gute alte Sally fest in mein Repertoire mit eingebaut.

Bei meinen ersten Versuchen, stieß ich auf den Blog von Martin Heinzerling, der sich auch daran versuchte und seine eigenen Bemühungen über einen längeren Zeitraum, tabelarisch dokumentiert hatte. Schaut Euch das mal in Ruhe an, denn erstens erklärt er nicht nur sehr schön, wie die Sally funktioniert, sondern er erklärt auch den Hintergrund zu dem Song und das ist durchaus wissenswert. Da ich mich nicht mit fremden Federn schmücken möchte, verlinke ich den Beitrag hier direkt:

Sally Up Challenge

Dort hatte ich mich übrigens am 24.06.2016 als „Gecko“ auch schon in den Kommentaren zu Wort gemeldet. Sowohl er, als auch ich „hingen“ allerdings bei ungefähr 2 Minuten und ich bin -ebenso wie er- zunächst nicht weiter gekommen. Ich habe es monatelang immer wieder versucht aber obwohl ich zu dem Zeitpunkt täglich meine 100 Liegestütze gemacht hatte (Eine andere Form von bekloppter Challenge) stagnierte Sally bei um-und-bei zwei Minuten…

Jetzt hab ich Sally im Sack

Seit ich nicht mehr ambitioniert laufe, habe ich ja nun umgestellt auf Crossfit und H.I.T.T. Seither lege ich wesentlich mehr Wert auf Abwechslung.
Liegestütze sind immer noch fest im Programm, aber nicht mehr (nur) mit dem Fokus auf Quantität, sondern (auch) auf Qualität!

Während ich 2016 und 2017 eher daran gearbeitet hatte, möglichst viele Liegestütze am Stück zu schaffen, absolviere ich sie nun mal im ganz engen Diamantgriff (Hände berühren sich), oder lasse mir Gewicht auf den Rücken legen, oder oder oder… Wenn dann mal nur zehn oder fünfzehn Wiederholungen am Stück dabei rauskommen, ist das immer noch ein besserer Reiz für die Muskeln, als stumpf immer nur auf Max Wiederholungen zu setzten, denn das hatte mich tatsächlich am Ende kein Stück weiter gebracht:
Ich konnte zwar die 100 Liegestütze locker in zwei Sätzen abfrühstücken (50 + 50 und später sogar 60 + 40 oder sogar 70 + 30) aber weder sah man mir das an, noch hat es mich anderweitig weiter gebracht. Beim gelegentlichen Bankdrücken, war bei 60Kg und maximal 5-6 Wiederholungen Schluss. Verrückt…. ein ganzes Jahr und kaum ein Resultat.

Seit ich das also umgestellt habe und zusätzlich auch andere Kraftübungen wie Dips und als Konterübung auch Klimmzüge fest eingebaut habe, ist meine Leistungsfähigkeit fast sprunghaft aufs nächste Level gehüpft.

Bei Bring Sally up bis zum Ende durchzukommen, war dann fast zwangsläufig und nur eine Sache von wenigen Wochen.
Aber das Wort „Level“ ist dabei fast wörtlich zu nehmen. Denn obwohl ich Sally mittlerweile immer beenden kann, geht es ab da keinen einzigen Liegestütz weiter. So wie im Video zu sehen, klappe ich danach zusammen. Wie man es hinbekommen soll, nach dem Ende des Songs noch ein oder zwei oder drei weitere Liegestütze zu schaffen ist aktuell genau so weit weg, wie es 2016 weit weg war, den Schluss des Songs zu erreichen.

PS: Beim letzten Bankrücken „Test“ habe ich übrigens 80Kg geschafft (4x), obwohl ich klassisches Bankdrücken überhaupt nicht im Programm habe, sondern das wirklich nur gelegentlich als Wasserstandsmeldung mache.

 

PPS: Wer Musikworkouts mag, findet hier noch ein paar nette Anregungen und Tipps:

http://www.schweinehundbezwinger.de/blog/2017/1/31/work-that-song

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